Bürgermeisterkandidatin Petra Werner – Vorstellung beim Neujahrsempfang der SPD Bad Karlshafen 

Auch die zusätzlichen Sitzplätze reichten diesmal beim traditionellen Neujahrsempfang der SPD Bad Karlshafen/Helmarshausen kaum aus, denn das Interesse galt dem ersten öffentlichen Auftritt der unabhängigen Bürgermeisterkandidatin Petra Werner. Die anwesenden Gäste sparten nicht mit anerkennendem Applaus am Ende ihrer Ansprache und äußerten sich zustimmend über die Motivation und ersten Themenschwerpunkte ihrer Kandidatur.

 

 

 

Nach einem kurzen Abriss über ihren Lebenslauf, in dem sie die Schwerpunkte ihrer beruflichen Tätigkeiten im Bereich Projektmanagement sowie Rechnungswesen und Finanzwirtschaft benannte, bezeichnete Petra Werner sich als ein „Kind der Stadt“: „Ich habe hier eine überaus glückliche Kindheit verlebt, dafür bin ich der Stadt auf immer sehr dankbar“. Den Kontakt zu Bad Karlshafen hat sie nie verloren, da ihre Mutter bis heute hier lebt. „In diesen Jahren hat meine Heimatstadt leider Stück für Stück einiges von ihrem Charme verloren, das tut weh“, sagt Petra Werner heute. „Jetzt etwas an die Stadt zurück zu geben und für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen ist meine Motivation für das Amt der Bürgermeisterin.“

Mit Interesse verfolgten die Zuhörer dann ihre Ausführungen zu ersten Themenschwerpunkten ihrer Kandidatur. Die Hafenöffnung habe die Bürger der Stadt in zwei Lager geteilt. Nun sei es wichtig, die beiden Lager wieder zusammen zu bringen und gemeinsam die Zukunft der Stadt in die Hand zu nehmen. „Es gilt jetzt aufzupassen, dass andere wichtige Themen dabei nicht verloren gehen.“

 

Bad Karlshafen und Helmarshausen haben touristisch sehr viel zu bieten. „Geht es dem Tourismus gut, geht es auch der Stadt und ihren Bewohnern gut!“ Deshalb gelte es, die vorhandenen Potentiale besser zu nutzen, Stadtgeschichte und Märchenlandschaft müssen erlebbarer werden. Ein guter Ansatz sei dabei in Helmarshausen mit entsprechenden Schildern an Häusern bereits vorhanden, es gelte aber auch, moderne Medien besser dafür zu nutzen, z.B. ein selbsterklärender Stadtrundgang mit QR-Codes oder eine schnellere Information im Internet, was die Stadt an Freizeit- und Kulturangebot zu bieten hat. Hierzu sei es Aufgabe, den Internetauftritt der Stadt schlüssig weiterzuentwickeln.

 

Als einen persönlichen Schwerpunkt, der auch ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn entspreche, nannte Petra Werner Unternehmensansiedlung und Unternehmen vor Ort zu beraten. Dies sei wichtig um die Stadt zu beleben, aber auch sehr existentiell, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Abwanderung junger Leute zu verhindern. Das Thema Unternehmensgewinnung scheine bisher nur in Bezug auf die Innenstadtgeschäfte und den Supermarkt behandelt zu werden, das reiche nicht!

Das Stadtmarketingkonzept müsse dringend erweitert werden, um Unternehmen müsse aktiv geworben werden; hier sei es geboten das vorhandene Gewerbegebiet weiterzuentwickeln und Förderprogramme zu nutzen und aktiv (junge) Unternehmen anzusprechen. „In diesem Thema steckt viel von meinem Herzblut!,“ versprach Petra Werner. Dazu gehöre auch, bestehende Unternehmen gut zu behandeln und in die Veränderungen aktiv mit einbeziehen, hier darf es keine unangenehmen Überraschungen geben, die die Existenz gefährden. In diesem Zusammenhang nannte sie auch das Fehlen eines schnellen Internetzugangs, es gelte endlich zu Lösungen zu kommen.

 

Zum Thema Jugend machte sie den Vorschlag, ein Jugendparlament einzurichten:„Ich möchte die Jugend dazu einladen, sich in die politischen Gremien einzubringen!“

 

Abschließend nannte sie das Motto ihrer Bewerbung: „Gemeinsam lebenswerte Zukunft schaffen.“ Es sei wichtig mit dem Bürger und Bürgerinnen, den Unternehmen, Vereinen und Gremien der Stadt im Dialog zu bleiben. Hierzu müssten alle die notwendigen Informationen zur Verfügung gestellt bekommen und so Transparenz geschaffen werden, um dann auf "Augenhöhe" zusammen arbeiten zu können. Als ihre Stärken bezeichnete Petra Werner, sie sei es aus ihrer Arbeit in Projekten gewohnt, unter angemessener Berücksichtigung von einzelnen Interessen Ziele zu erreichen: „Ich kenne mich mit Zahlen, mit Förderprogrammen und Existenzgründungen aus. Meine gesamte Berufserfahrung und Kontakte werde ich für diese Stadt einsetzen: ich will gestalten statt verwalten!“

 

Der 2.Vorsitzende des SPD Ortsvereins Bad Karlshafen und Helmarshausen, Erich Rennert, hatte zuvor die Kandidatin begrüßt und ihr die Unterstützung der SPD zugesagt. Auch die anwesende SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer sowie die SPD-Wahlkreis-Kandidatin für die Bundestagswahl, Esther Dilcher, die sich in Grußworten den Gästen vorstellten, sagten Petra Werner ihre Unterstützung zu. Anschließend gab es zahlreiche Gelegenheiten, bei Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränken, für einen regen Gedankenaustausch zwischen der anwesenden „Frauenpower von Politikerinnen“, wie Erich Rennert dies bei seiner Begrüßung scherzhaft genannt hatte, und den Gästen.

 


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